Die folgende Nachricht zum Thema stammt von mavis vom 12. Mai 03 um 15:34 Uhr: Antwort auf: Re: Hund eingeschläftert. Ist das gerechtfertigt? geschickt von anja am 10. Mai 03 um 08:34 Uhr:
Hallo, zusammen. Für meine Mutter ist es ein unheimlicher Schmerz. Für mich auch. Aber ich werde nicht tagtäglich damit konfrontiert, weil ich nicht mehr zu Hause wohne. Wir haben mit diesem Hund alles verucht. Man braucht jetzt auch nicht auf meine Eltern schimpfen. Die haben alles getan was zu tun ist. Sie waren auch zwei Jahre mit ihm auf einer Hundeschule. Hat auch nichts gebracht. Du hast recht, ich tröste mich. Ich rede mir immer ein, das es so besser ist, da mein kleinere Bruder beim spielen immer mit seinem Gesischt zu nah an den Hund rangegangen ist. Ich ermahnte immer meinen kleinen Bruder, aber er vergass es immer wieder. Nur aus diesem Grund bin ich froh das es so gekommen ist. Denn der Hund war wirklich unberechenbar. Er kam immer und wollte gestreichelt werden und da hat er dann auch schon einfach geschnappt. Das mit dem Tierheim haben sich meinen Eltern auch überlegt, aber es wäre eine Qual für Hund und Eltern geworden. Immer wenn meine Eltern im Urlaub waren, hatte ich den Hund. Nach einer Woche wurde unser Hund total aphatisch, weil er zu meine Eltern vermisste. Daraufhin blieb ich dann in der Wohnung meiner Eltern (also wenn sie in Urlaub flogen), damit er in der gewohnten Umgebung blieb. Das brachte auch nichts. ER wurde richtig krank und lag nur noch in der Ecke. Da durfte ich ihn auch nicht anfassen. Ich glaube der Hund hatte wirklich psychische Probleme. Man sah es ihm sogar immer an, wenn es gefährlich wurde. Vor allem biss er immer abends. Er schnappte auch, wenn man nur leicht mit dem Fuß an ihn geraten war. Ich lebte immer in Angst und Bange. Gruß Mavis
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