Die folgende Nachricht zum Thema stammt von Steffen, steffen@dogteam.de, 09. Juni 03 um 12:59 Uhr:Antwort auf: Re: (Problemhunde) Probleme mit Sauberkeit geschickt von Geena-Lisa am 09. Juni 03 um 11:41 Uhr:
Hallo nochmal. Eine Sache kommt für mich ganz deutlich heraus. Die Kleine leidet unter Trennungsangst. Zu den Zeiten, als sie nicht in die Wohnung gemacht hat, als sie alleine blieb, hatte sie sich da anderweitig beschäftigt? Möbel ankauen oder so? Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie enormen Stress hat, wenn sie alleine ist. Unter Stress wird auch der Stoffwechsel beschleuningt. Deshalb macht sie sicherlich in die Wohnung. Wenn dem so ist, müsste man sich anschließend überlegen, wie man ihren Stress mildern kann, wenn sie alleine bleiben soll. Lässt sich das bei euch einrichten mit offener Tür zu schlafen? Ich kenne ja schließlich eure wohlichen Begebenheiten nicht? : Hallo Steffen! : : Dazu hab ich schonmal 3 Fragen die viellicht weiterhelfen: : Unsere Cocker-Hündin hat seit je her ein eigenes Körbchen bei uns im wohnzimmer, wo auch unser anderer Hund schläft. Seit einigen wochen allerdings bevorzugt sie den Platz dirket vor unserer Schlafzimmertür. Allerdings muss ich gleich dazu sagen, dass unser Schlafzimmer absoluter Tabu-Raum für beide Hunde schon immer war und auch bleiben wird! : Das Alleinbleiben haben wir schrittweise von den ersten Tagen an trainiert, immer etwas länger und unregelmäßig, damit sie sich nicht an bestimmte Zeiten gewöhnen kann. Auch ist sie mal ganz allein, genauso (was eigentlich die regel ist, wenn wir sie zurücklassen) wie beide Hunde in der Wohnung verbleiben. Das Maximum -was aber äußerst selten vorkommt- am Alleinbleiben sind 6 Stunden. Und wie ich schon mal geschrieben habe, gab es schon Zeiten, in denen das funktioniert hat. Wenn wir zu Hause sind, ist es für unsere Hunde absolut kein Problem, 8 - 9 Stunden ohne "Geschäft" auszukommen, was nicht heißen soll, dass wir mit ihnen nicht rausgehen... : : Bitte bitte lass das auf jeden Fall bleiben! Was muss das für eine Qual für den armen Hund sein :-( : Unsere Kleine macht ja nicht nur ein kleines Pfützchen, was ja an sich kein Problem wäre, sie entledigt sich auch ihrer großen Notdurft, frisst diese dann und verteilt es in der ganzen Wohnung. Was dann natürlich wieder zur Folge hat, dass die ganze "Angelegenheit" wieder im Körper ist und sich den Weg nach draußen zwangsweise früher oder später wieder sucht (Übergeben bzw. nochmaliges Häufeln). Unser Großer beteiligt sich übrigens überhaupt nicht an diesen Aktivitäten; er macht weder in der Wohnung noch frisst er aus "Solidarität" mit. : : Also kann man wohl wahrscheinlich organische Störungen ausschließen. Bleibt also ein Verhaltensproblem übrig, das man sicher trainineren kann. : : Eine Frage habe ich noch: : Als Schlüsselerlebnis könnte man, auch wenn sie es vorher auch schon wieder gemacht hat, wohl die Abwesenheit ihres Frauchens (=Bezugsperson) für drei Tage aufgrund eines Lehrganges bezeichnen. Danach hat sich diese ganze Missere extrem verschlimmert und wir haben es nicht mehr in den Griff bekommen, obwohl wieder alles wie vor diesem Lehrgang ist. Aber wie eben schon erwähnt, hat sie auch davor schon in die Wohnung gemacht, wenn sie allein gelassen wurde. Dabei hat ein Gang zum Briefkasten (wir wohnen im 5. Stock) gereicht, auch wenn wir gerade draußen waren, und sie hat sich einiger Tropfen entledigt. Waren wir einkaufen (normalerweise nicht länger als 30 Minuten), war in aller Regel auch etwas mehr zu finden. : Vielleicht helfen dir unsere Ausführungen ein wenig, dass du unsere Situation verstehen kannst. Ich hoffe, du kannst uns in dieser Sache noch ein paar Tipps geben - wir würden uns freuen!!! : Vielen Dank! : Geena-Lisa (und Familie)
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