Die folgende Nachricht zum Thema stammt von Karola,
Karola.w@freenet.de, 23. Juni 03 um 18:43 Uhr:
Antwort auf: Re: (Problemhunde) Ein neuer Hund auf dem Territorium eines Älteren geschickt von Steffen am 23. Juni 03 um 14:57 Uhr:
Hallo zusammen !
Steffen, Deine Antwort war wirklich ein sehr guter Hinweis. Vielen Dank! Habe den ganzen Nachmittag über Herdenschutzhunde gelesen. Natürlich war uns das bei der Anschaffung damals nicht klar. Es gibt so viele typische Verhaltensbeschreibungen, die genau auf unseren Hund zutreffen. Nach diesem Studium bin ich aber doch zu der Überzeugung gelangt, daß wir seinen Bedürfnissen weitgehend gerecht werden. Obwohl er es uns oft nicht leicht gemacht hat, haben wir ihn alle gern und er hat seinen festen Platz in unserem Leben. Er ist meist in unserer (seiner Herde) Nähe, bekommt täglich ausgiebig Bewegung (aber wir werden nicht auf die Leine verzichten) und was Fremde Besucher unseres Grundstücks und Hauses betrifft, da werden wir wohl akzeptieren müssen, daß der Besucher halt so lange vor der Tür warten muß, bis wir Arko im Zwinger haben. Mittlerweile kennen alle "Herdenmitglieder" Arkos Signale, wenn er droht böse zu werden. Sicher ist das nicht richtig, aber dann treten wir eben einen Schritt zurück. Wir können ihm z.B.nicht den Lieblingknochen wegnehmen, wenn er ihn einmal hat. Keine Chance, auch nicht für Herrchen. Nobody is perfect!
Bis zu welchem Grad Arko gehorsam ist und die Hundebefehle befolgt, scheint er selbst zu entscheiden. Ich sag mal: zu 85% ist Verlaß auf ihn, aber es gibt halt immer wieder mal einen "Ausrutscher" und der kann dann gefährlich werden.
Womit ich nun wieder bei dem kleinen Rodesian Welpen wäre, den wir langsam unserer "Herde" zufügen möchten.
Ich denke, wir sollten es mal mit Fili´s Vorschlag probieren, Zusammenführung unter Aufsicht aber vorerst mit Beißkorb zum Schutz des Kleinen. Oder sollten wir warten, bis die Rodesiandame älter ist und sich wehren kann? Was meint ihr dazu?
Bis bald, Karola
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