Die folgende Nachricht zum Thema stammt von Christa Baeßler,
baessler1@t-online.de, 13. August 03 um 12:55 Uhr:
Antwort auf: (Problemhunde) Ein neuer Hund auf dem Territorium eines Älteren geschickt von Karola am 22. Juni 03 um 21:01 Uhr:
Hallo Karola!Im Punkto Problemhund können wir auch so einiges erzählen. Wir (meine Tochter und ich) haben bis vor 2 1/2Jahren auch einen totalen Problemhund gehabt, der absolut kein soziales Verhalten hatte nicht alleine bleiben konnte, eigendlich alles was sich irgendwie bewegen kann (Kinder Fahrräder Motoräder,Rollschuhe,Jogger.....etc.) überhaupt nicht leiden konnte und auch nicht davor halt machte zu zu beissen. Da wir ihn aber trotz seiner ganzen Marrotten sehr sehr lieb hatten und ihm trozdem auch ab und an mal Auslauf gönnen wollten haben wir ihm einen Maulkorb angezogen. Was eigendlich ganz gut funktionierte.
Deshalb würde ich Dir auch raten es einfach mal zu probieren. Denn mehr als umrennen kann er dann eure kleine Hündin nicht. Da er ja dann trozdem Töne von sich gibt könnt ihr dann daran auch erkennen ob sie bösartig oder spielerisch sind.
: Hallo zusammen,
: wir sind Hundehalter eines 6 jährigen Akita Inu/Schäferhund Mischlingsrüden. Arko ist ein schwieriger, etwas unberechenbarer Charakter.
: Vom Welpenalter an hielten wir ihn knapp 3 Jahre lang frei auf unserem Grundstück, dann kam es jedoch zu einem bösen Zwischenfall. Er biß die Freundin unserer Tochter (sie waren damals 14 Jahre alt.)Sicher als übertriebene Reaktion, um unsere Tochter zu beschützen, aber...wir saßen abends beisammen um ein Lagerfeuer, als die Kinder aus Spaß jauchzend ins Dunkel zum Haus rannten und der Hund ihnen nach. Er hielt die Freundin auf und biß sofort zu. Wir waren alle so geschockt...Danach stand die Frage: einschläfern?
: Wir haben uns anders entschieden. Nach einer Beratung beim Tierarzt ließen wir ihn kastrieren. Wir bauten einen großen Zwinger für den Hund und sperrten ihn fortan ein, bevor wir jemand Fremden in unser Haus oder Garten einließen. Bei unserem täglichen Ausgängen bleibt er konsequent angeleint, an einer 10m Rolleine für große Hunde.
: Er soll nie wieder jemandem weh tun, und wir wollen kein Risiko mehr eingehen.
: Mit dieser Haltung haben wir Arko aber leider auch entwöhnt, mit anderen Menschen oder Hunden näher zusammen zu kommen.
: Nun hat sich meine Tochter und ihr Freund einen kleinen Rodesian-Welpen (Weibchen, 12 Wochen)) zugelegt. Jedesmal wenn sie uns besuchen, sperren wir Arko vorher in seinen Zwinger. Vielleicht ist das aber gerade falsch. Er zeigt uns, wie beleidigt er ist und wendet sich ganz offensichtlich von uns ab, obwohl wir ihn durch den Zaun streicheln und ansprechen, damit nicht so viel Eifersucht aufkommt. Wir haben aber Angst, die beiden zusammen zu lassen, daß er die Kleine ersthaft verletzt oder gar totbeißt.Immerhin ist unser Grundstück SEIN Revier. Wir treffen uns jetzt so oft es geht draußen und bringen die beiden angeleint näher. Sie will mit ihm spielen und er ... kaum Reaktion, ständig Streicheleinheiten von Herrchen und Frauchen abholend. Was geht in ihm vor ? Wir würden die beiden so gern zusammenbringen. Sie könnten bei uns im Hof und Garten herumtollen. Sollen wir es einfach wagen oder vielleicht erst einmal mit einem Beißkorb ? Oder ist das gerade falsch?
: Wer hat Rat oder ähnliche Erfahrungen?
: Viele Grüße,
: Karola
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